Auf Grund starker Regenfälle im Kreis Borken wurde die 5. Bereitschaft
alarmiert. Hier wurde seitens des Löschzuges Rinkerode Mannschaft
bereitgestellt für Dammbau- und Lenzarbeiten.
Drensteinfurt -
Freckenhorst, Vohren, Enniger und Beelen: Am Freitagnachmittag bot sich
auf der Sendenhorster Straße eine „Feuerwehrleistungsschau“ der besonderen
- und bis dahin wohl einmaligen - Art. Im Minutentakt trudelten Fahrzeuge
aller Löschzüge aus dem Kreis Warendorf auf dem durch die Malteser vom
Kreisverkehr bis zur Feuerwache abgesperrten Straßenabschnitt ein. Ihr
Kommando: „Sammeln zum Hilfseinsatz im Kreis Steinfurt“. Dorthin führte am
frühen Abend der Weg des langen Konvois mit Dutzenden Wehrleuten, die das
Wochenende mit einer Nachtschicht begannen, um ihre völlig erschöpften
Kameraden im Hochwassergebiet bei Auspumpen von Kellern und Gebäuden zu
unterstützen. Insgesamt machten sich 102 Wehrleute mit 18 Fahrzeugen aus
dem Kreis Warendorf auf den Weg, heißt es in einer Pressemitteilung der
Drensteinfurter Feuerwehr. Darunter waren auch 23 Helfer aus
Drensteinfurt.
Unter der Leitung von Stadtbrandmeister Heinz-Jürgen Gottmann setzte
sich der Konvoi um 17.50 Uhr in Richtung Heek in Bewegung. Im weiteren
Verlauf wurde der Verband zum Bundeswehrdepot in Gronau-Epe verlegt. Zu
den Schwerpunktarbeiten gehörten Deichsicherungsmaßnahmen, Wasser pumpen
sowie Sandsäcke füllen und verladen. Vor Ort machten sich die Warendorfer
Kreisbrandmeister Heinz Nordhoff und Michael Bernzen ein Bild der Lage. Am
Samstagmorgen wurde die Bereitschaft durch Personal des Kreises Coesfeld
abgelöst, so dass der Verband nach über 14 Stunden abfahren konnte. Die
letzten Fahrzeuge kehrten um 8.30 Uhr nach Drensteinfurt zurück. |