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Bis ungefähr 1990 erfolgte die Alarmierung
des Löschzuges Rinkerode fast
ausschließlich über zwei Sirenen, die im Ortsgebiet (Grundschule und ehem. Haus
von Vieth - heute Schlering) verteilt waren. Heute existiert
in Rinkerode nur noch die Sirene auf der Grundschule. Sie stellt eine Art
Rückfallebene bei Großschadenereignissen oder besonderen Einsatzlagen dar.
Heute wird die Feuerwehr nur noch per Funkmeldeempfänger (FME), landläufig
auch Piepser genannt, alarmiert. Im Löschzug Rinkerode, wie auch in den anderen
Löschzügen der Freiwilligen Feuerwehr Drensteinfurt, hat jedes aktive
Feuerwehrmitglied einen solchen tragbaren Funkmeldeempfänger.
Je nach Einsatzstichwort (Feuer - Menschleben in
Gefahr, Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person usw.) werden durch die Feuer- und
Rettungsleitstelle Warendorf die Angehörigen des Löschzuges über vier
verschiedene Alarme (RIC's) alarmiert:
- Gesamtwehralarmierung
- Zugalarmierung
- Gruppenalarmierung
- First Responder-Gruppe
- Zugführung
Dadurch wird es möglich, entweder die gesamte Feuerwehr
Drensteinfurt, den
Löschzug, oder nur eben nur einen Teil zu alarmieren . Je nachdem was für
eine Meldung bei der Leitstelle eingegangen ist. Wie die Alarmierung im
jeweiligen Fall auszusehen hat, gibt die Alarm- und Ausrückeordnung vor, die im
Leitstellenrechner gespeichert ist.
Liegt aufgrund des eingehenden Notrufes nur eine kleine Schadenslage vor,
beispielsweise ein Containerbrand oder ausgelaufene Betriebsstoffe nach einem
Verkehrsunfall, wird eine Gruppenschleife alarmiert. Bei
größeren Schadenslagen wird dagegen der gesamte Löschzug oder gar die gesamte
Feuerwehr Drensteinfurt alarmiert.
Daneben gibt es im Bereich Rinkerode noch die
First Responder. Sie treten
immer dann in Aktion, wenn in Rinkerode der Einsatz eines Rettungswagens und
eines Notarztes erforderlich wird. In diesen Fällen ist es Ziel, noch vor
Eintreffen des Rettungsdienstes erste qualifizierten Erstmaßnahmen einzuleiten.
Im Kreis Warendorf werden nach und nach alle Feuerwehren und Hilfsorganisationen
von der analogen auf die digitale Alarmierung umgestellt. Hierzu mussten
zunächst in der Feuerwehr- und Rettungsleitstelle in Warendorf die
IT-Komponenten für die digitale Alarmierung beschafft und in Betrieb genommen
werden. Darüber hinaus wurden im gesamten Kreisgebiet sog. DAU (Digitale Alarm
Umsetzer) installiert. Im Stadtgebiet Drensteinfurt befindet sich in allen drei
Stadtteilen jeweils ein DAU, um eine ausreichende Funkversorgung und
Erreichbarkeit der Einsatzkräfte gewährleisten zu können. Weiterhin ist die
Vielzahl der unterschiedlichsten Typen der analogen Funkmeldeempfänger nicht
mehr verwendbar. Diese analogen FME wurden im Oktober 2010 gegen einen einheitlichen
DME (Digitaler Meldeempfänger) getauscht: |